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Michael´s Geschichte als Unternehmer – TALENTE

Wie alt warst du, als du dich selbstständig gemacht hast ?
Ich habe mein erstes Technologie-Startup mit meinen beiden Mitgründern David Nellessen und Hauke Windmüller 2012 mitgegründet, als ich 25 Jahre alt war.

Das Startup heißt familonet. Wir haben damals eine b2c-App gebaut, mit der Familienmitglieder untereinander ihren Standort teilen können – also zum Beispiel man als Mutter sehen kann, ob ihr Kind sicher in der Schule angekommen ist, oder das Kind sehen kann, ob es noch sturmfreie Bude hat und wann Mama nach Hause kommt.
Familonet war meine erste offizielle Firma.

Tatsächlich habe ich schon im Alter von 12 Jahren in meiner Heimat im Rheinland eine kleine Dorfzeitung gegründet. Schon damals hatte ich ein Faible für die Produktion von Informationsprodukten. Jeder im Dorf hat die Zeitung gekauft, die einmal im Monat herauskam. Das war mein Hobby, aber quasi mein erstes kleines inoffizielles Business.

Was hat dich dazu bewegt, dich selbstständig zu machen ?
Ich habe sehr früh bemerkt, dass ich ein sehr freiheitsliebender Mensch bin und Dinge gerne mit größtmöglicher Unabhängigkeit in die Tat umsetze. Mir war sofort klar, dass das selbstständige Arbeiten mir sehr viel Spaß bringen wird.

Dazu kam meine Mitarbeit als Werkstudent in meinem ersten Startup etventure. Ich habe schnell bemerkt, dass die spannende Technologie- und Startup-Welt genau mein Ding ist. Digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu bauen macht mir einfach einen Riesenspaß.

Mit diesem Wissen und den Erfahrungen dort habe ich dann mit den beiden Mitgründern an meiner Seite selbst mein eigenes Startup familonet gegründet.

Wie sieht dein Tag als Unternehmer aus ?
Mit familonet habe ich knapp 10 Jahre lang mit einem großen Team in einem Office und später – als unsere Startups vom Daimler aufgekauft wurden – in der Arbeitsumgebung einer großen Firma gearbeitet.

Mittlerweile habe ich meine Firma so aufgebaut, dass ich ortsunabhängig arbeiten kann. Auch alle Mitglieder und Mitarbeiter bei uns im Unternehmen arbeiten remote.

Mein Tag sieht so aus, dass ich morgens zunächst online checke, was für den Tag ansteht. Dringende und schnell zu erledigende Aufgaben arbeite ich gleich ab.

Ich frühstücke, mache Sport. Erst dann starte ich offiziell in meinen Tag.

Super gerne arbeite ich an inspirierenden Orten, einfach mit dem Laptop auf dem Schoß. Oder in Co-Working-Spaces, wenn ich unterwegs bin.

Über den Tag führe ich Telefonate mit potentiellen Kunden oder Partnern, treffe mich mit Mitarbeitern in Video-Calls oder widme mich meinen beiden Steckenpferden, nämlich der Produktion von Content für das TALENTE Magazin oder der Aufnahme meiner Podcast-Folgen.

Und natürlich gibt es immer ein paar administrative Dinge zu erledigen, wie Rechnungen schreiben oder die Buchhaltung vorbereiten.

So sieht mein Tag aus. Ein schöner Mix aus Organisation, Erstellen von Content, und Online-Marketing.

Was wollt ihr mit eurem Unternehmen erreichen ?
Mit dem TALENTE Magazin, dem TALENTE Podcast sowie mit der Performance-Recruiting-Plattform Talentmagnet wollen wir erreichen, dass die besten Köpfe und wertvollsten Mitarbeiter nicht mehr an den kleinen und mittleren Unternehmen blind vorbeilaufen, sondern beide sich finden und gemeinsam großartige Dinge schaffen.

Dafür stehen wir, das ist unsere Vision – vor allem, um den Wirtschafts- und Sozialstandort Deutschland und deutschsprachige Länder zu stärken, und damit unseren Wohlstand, Freiheit und Arbeitsplätze zu sichern.

Die besten Talente sollen nicht immer nur bei den Daimlers und Googles dieser Welt landen, sondern auch bei innovativen Startups und bei Mitelstand.. 

Kannst du dir vorstellen, für immer Unternehmer zu sein ?
Ich kann mir sehr gut vorstellen, für immer Unternehmer zu sein.

Dabei geht es mir gar nicht so sehr um das Unternehmer sein an sich – wenngleich in diesem Wort ein superschöner Ansatz steckt – nämlich, Dinge zu unternehmen.

Für mich beschreibt es vielmehr die Vollkommenheit des menschlichen Daseins, sein eigenes Geschäftsmodell auf den Weg zu bringen und dieses erfolgreich in den Markt einzuführen.

Jeder Unternehmer, der für sein Thema brennt und sein Engagement erfolgreich der Welt zur Verfügung stellt, zeigt damit, dass er ein Problemlöser ist, indem er anderen etwas Gutes tut, wofür Menschen bereit sind, ihr Geld auszugeben.

Als Unternehmer kann ich in absoluter Freiheit leben und genau das tun, was mich antreibt – im Vergleich zur Arbeit im Angestelltenverhältnis, wo man einfach nur seine Arbeitskraft verkauft.

Was sind die Vorteile deines Produktes ?
Der große Nutzen meines Produktes, dem TALENTE Magazin und dem TALENTE Podcast ist, dass Unternehmer, Führungskräfte und Personalentscheider absolut kostenlos auf der TALENTE Plattform ein Zuhause finden und sich in dort weiterbilden können – wie zum Beispiel bei Fragen wie:

Wie begeistere ich die besten Leute für mich ?

Wie entwickle ich mich persönlich zu einer guten Führungskraft weiter ?

Wie halte ich meine Mitarbeiter im Unternehmen und erreiche großartige Dinge mit ihnen ?

Wie kann ich gemeinsam und erfolgreich mit meinem Team unsere persönlichen und beruflichen Ziele erreichen ?

Beim Produkt Talentmagnet-System geht es darum, dass Firmen innerhalb von 14 Tagen Top-Bewerber auf Knopfdruck finden und schwierige Stellen nie wieder lange unbesetzt bleiben. Sie außerdem:

Nie wieder viel Geld für teure Headhunter ausgeben müssen, die lange brauchen und oft mittelmäßige Qualität abliefern.

Nie wieder Riesenlizenzen für Active Search oder LinkedIn-Lizenzen zahlen müssen.

Nie wieder ihre Jobs auf Online-Portalen posten, mit „Post and Pray“ hoffen, dass sich gute Leute bei ihnen bewerben.

Beim Talentmagnet-System werden dem Unternehmen durch smarte Algorithmen und Technologien innerhalb von 14 Tagen mindestens 3 Top-Leute auf dem Silbertablett serviert, die perfekt zu den Anforderungen und Bedürfnissen der offenen Stelle passen.

Falls es nicht funktioniert, garantieren wir, dass unsere Kunden ihr Geld sofort zurückbekommen.

Hast du in dem Bereich eine Ausbildung gemacht ?
Ich habe in diesem Bereich durchaus eine Ausbildung gemacht. Zwar keine, für die ich ein Zertifikat an der Wand hängen hätte, aber die Ausbildung des 10 Jahre Unternehmer sein, Firmen gründen, Teams aufbauen und führen, und zwar sowohl im Startup als auch im Konzernumfeld – später dann im Daimler- und BMW-Konzern nachdem unsere Startups aufgekauft wurden.

Da habe ich sehr viel gelernt. Außerdem habe ich sehr viele Tricks, Tipps und Hacks zum Finden, Führen und Binden der besten Leuten von meinen ganzen Reisen mitgebracht, wo ich Unternehmer und Führungskräfte aus der ganzen Welt getroffen habe – zum Beispiel im Silicon Valley, in Tel Aviv, in London und New York. Ich habe mir die besten Tipps und Tricks aufgeschrieben, mitgebracht und in meinem eBook allen zugänglich gemacht
Zum eBook

Was waren die schwersten Momente in deiner Selbstständigkeit ?
Ein sehr schwerer Moment in meiner Unternehmerhistorie war, als wir mit unserem Startup familonet einen großen, neuen Investor an Bord holen wollten.

Wir hatten 6 Monate lang verhandelt, der Notartermin war fix. Wir hatten neue Mitarbeiter eingestellt, eine große Marketing-Kampagne geplant und hätten das Produkt und die Firma richtig groß gemacht.

Einen Tag vorher gab es dann aber einen Angriff auf die Aktie des Investors und dieser hat dann diese Investmentrunde abgesagt.

Das hat dazu geführt, dass wir fast die Hälfte unserer Mitarbeiter entlassen mussten und unser Geschäftsmodell quasi von einem auf den anderen Tag komplett drehen mussten.

Das hat mich sehr geprägt, aber ich habe aus diesem Moment natürlich auch sehr viel gelernt und viel mitgenommen für die Zukunft.

Wie war es, die ersten Mitarbeiter einzustellen ? 
Wir haben unseren allerersten Mitarbeiter bei familonet eingestellt und haben sehr wohl darauf geachtet, dass derjenige die Werte von uns Gründern unterstützt. Leider haben wir aber seine Fähigkeiten und Skills zu wenig abgeprüft.  

Trotzdem haben wir ungefähr ein Jahr mit ihm zusammengearbeitet, obwohl er nicht der passende Mitarbeiter für uns war.

Dementsprechend hat sich der Launch unseres ersten Produktes stark verzögert. Es wurde sehr stressig in der Firma.

In der Retrospektive hätten wir schneller erkennen müssen, dass dieser erste Mitarbeiter nicht zu uns gepasst hat und wir schneller voneinander wieder hätten trennen müssen.

Musst du auch mal für Mitarbeiter einspringen ?
In der Regel stelle ich Mitarbeiter ein, die Dinge besser können, als ich selbst.

Als Leader stellt man eine Art Nordstern und Mentor dar, darum kommt es in einem kleinen Team selbstverständlich auch vor, dass ich dort mal einspringen muss.

Das ist vollkommen ok, so lange das in Bahnen abläuft, die für alle Seiten transparent sind und sich dadurch kein Ungleichgewicht ergibt.

Im Gegenzug wird der Mitarbeiter ja auch für mich einspringen, wenn es bei mir mal brennt.

Fällt es dir leicht, Aufgaben an andere zu geben ?
Als Unternehmer muss man sich daran gewöhnen, Aufgaben abzugeben, zu delegieren, und insbesondere die dringenden, aber nicht wichtigen Aufgaben nach dem Eisenhower Matrix einzuteilen.

Nichtsdestotrotz tue ich mich immer noch schwer damit, Aufgaben zu delegieren. Gerade wenn es darum geht, Dinge für den Kern unsere Firma, wie zum Beispiel guten Content oder Podcast-Folgen zu produzieren.

Man muss einfach mit der Zeit lernen, dem Zuckerberg-Prinzip: „Done is better than perfect“, also „Raus aus der Perfektionsfalle“ zu folgen.

Wenn man das erst mal gelernt hat und befolgt, fällt es einem als Unternehmer nach und nach immer leichter, Aufgaben zu delegieren und diese auch abgeben zu können.

Was wäre ein Tipp von dir an jemanden, der sich selbstständig machen möchte ?
Wenn du mit dem Gedanken spielst, dich mit einer Idee selbstständig zu machen oder ein Produkt auf den Markt zu bringen, dann geh hin und sprich mit jedem über deine Idee.

Mach nicht den Fehler vieler Gründer, die sie sagen: „Nein, ich kann noch nicht über meine Idee sprechen, sonst könnte sie mir ja jemand klauen.“

Geh hin und sprich einfach mir jedem über deine Idee. Selbst mit Leuten, die vom Business selbst oder vom Markt überhaupt keine Ahnung haben.

Sprich mit dem Taxifahrer, sprich mit deiner Oma, sprich mit allen, die du triffst und sprich natürlich auch mit Branchen-Insidern.

Denn: Diese Menschen werden dir alle Fragen stellen zu deinem Produkt, deiner Firma oder deiner Idee. Fragen, über die du dir vorher noch keine Gedanken gemacht hast, die dir aber sehr bei der Frage helfen werden, ob der Markt dein Produkt wirklich haben will.

Erzählst du erst beim Launch den Leuten von deiner Idee, hast du möglicherweise etwas gebaut, was am Ende gar keiner kaufen möchte.

Willst du mal mit deinem Unternehmen expandieren ?
Ich habe schon ein weltweit vertretenes Unternehmen gebaut, nämlich unsere Smartphone-App familonet, in dem das Team bis auf 30 Leute angewachsen war. Wir hatten ein schickes Büro im Hamburger Schanzenviertel, haben ständig expandiert und sind später in den Daimler-Konzern übernommen wurde.

Heute strebe ich eine andere Art des Wachsens an.

Es ist noch immer mein erstrebenswertes Ziel, das Business zu erweitern, es muss aber nicht mehr unbedingt das Riesen-Team, das Riesen-Office, und die Weltbekanntschaft sein.

Hast du alles selbst finanziert oder einen Kredit aufgenommen ?
Für unser Technologie-Startup familonet haben wir weder einen Kredit aufgenommen noch das Ganze selbst finanziert, sondern wir haben Investoren mit an Bord geholt und durch eine Finanzierungsrunde mit Investmentkapital einen Teil unserer Firma an diese Investoren verkauft.

Dadurch konnten wir den Aufbau weltweit finanzieren.

Bei TALENTE und dem Talentmagnet-System ist alles selbstfinanziert. Es sind weder Investoren involviert, noch wurde ein Kredit aufgenommen.

Die Finanzierung beruht auf eigenem Kapital und auf eigenes Risiko – ohne jegliche externe Hilfe.

Michael´s neu erschienenes Buch – Der Mitarbeiter Magnet Michael Asshauer
Zum Buch

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